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Der Wahre Helmut: Einige Texte (Alle Rechte bei Christian M. Schulz!)

Der Ohnmacht herzhaft Lachen
Text und Musik: Christian M. Schulz

1. Im schwarzen Wald, es war einmal
Da lebten Menschen in dem Tal
Mit Glück und auch mit Sorgen, so wie ich und Du
Sie dachten nicht an Morgen, sie liebten ihre Ruh'
Doch der König in der Kutsche finster fährt und düster spricht:
Dieses Tal ist mir zu holprig und die Menschen mag ich nicht
Und es dauert mir zu lange, um von meinem Schloß in West
Hinzukommen in mein Schloß in Ost, zum großen Fürstenfest
Ja, ich geb das Tal dem Drachen, den ich züchte zum Fraße
Und ich bau für meine Kutsche und für Händler eine Straße
Dann werd' ich der reichste König und erfüll' des Kaisers Soll
Denn die Franzosen und die Russen - zahlen Wegezoll

2. Der König sandte seinen Drachen aus
Der fraß den Wald, der fraß das Haus
Er fraß der Bauern Felder mit seinem Eisenzahn
Verbrannte Tier und Pflanzen, so war's des Königs Plan
Und die Menschen in dem Tale standen stumm und wie gelähmt
Denn der Drache ihres Königs wütet laut und ungezähmt
Und den König hatten sie vor Jahr und Tag doch selbst gewählt
Denn wer hätte schon gedacht, daß er die Untertanen quält
Doch so ist es wohl im Leben, denn die einen haben Macht
Und die andern haben Ohnmacht und sie werden ausgelacht
Und die Ohnmacht ist 'ne Kette, mit 'ner Eisenkugel dran
Die Du nur spürst, wenn Du Dich rührst, öffne die Augen, schau's Dir an!

Refr: Mit Ohnmächtigen kann man alles machen
Die Ohnmächtigen haben nichts zu lachen
Aber wenn sie mal lachen, ist's ein reißender Strom
Wenn sie mal lachen, stürzen Könige vom Thron
Und liegen da und winseln um Gnade
Daß das so selten passiert ist doch schade!

3. Am Abend, als der Drache ruht
Taucht ein Männlein auf mit schwarzem Hut
Und es trägt 'ne rote Hose und ein weites grünes Hemd
Niemand kennt ihn, alle sagen: Dieser Mann ist fremd
Als das Männlein übers Tal schaut, es ist düster, schon fast Nacht,
sieht es Trümmer und Verderben und da hat es laut gelacht:
Ja, das war das Werk des Drachens und er ist des Königs Tier
Dieser Drache frißt die Erde und die Pflanzen nicht nur hier
Hat im ganzen Land gefressen, seine Gier ist ohne End
Und man hört das Männlein lachen: Leute, Ihr habt wohl gepennt!
Dieser Drache frißt die Zukunft Eures Tals und auch der Welt
Und Ihr habt ihm Euch nicht einmal entgegengestellt

Refr: Mit Ohnmächtigen kann man alles machen
Die Ohnmächtigen haben nichts zu lachen
Aber wenn sie mal lachen, ist's ein reißender Strom
Wenn sie mal lachen, stürzen Könige vom Thron
Und liegen da und winseln um Gnade
Daß das so selten passiert ist doch schade!
Es wird ein Lachen, das Unsre Herzen befreit
Sei's auch nur für kurze Zeit
Es wird ein Lachen, daß ihnen das Blut gerinnt
Es wird ein Lachen, das sie umbringt
Haha hahah hahah Hihi hihih hihih Hähä hähäh hähäh Hohohoh!

4. Am Morgen tönt ein Lachen durch das Tal
Und es trifft des Drachen Körper wie ein Strahl
Denn der Ohnmacht herzhaft Lachen ist als Waffe stark und gut
Und den Drachen sieht man sterben, es gerinnt sein Drachenblut
Und das Lachen dringt zur Hauptstadt, in des Königs Palast
Und der König war auf alles, nur auf Lachen nicht gefaßt
Und er greift sich an die Ohren, doch es ist zu spät für ihn
Denn sein Thron fällt um und winselnd sieht man ihn auf seinen Knien
So ein Lachen, nein, das hat der König lebtags nie gehört
Dieses Lachen hat sein Schloß und seine Macht im Tal zerstört
Und der nächste König - macht ein Gesetz, wie Ihr schon denkt:
Jedes Lachen wird verboten, wer noch lacht, der wird gehenkt!

Refr: Mit Ohnmächtigen kann man alles machen
Die Ohnmächtigen haben nichts zu lachen
Aber wenn sie mal lachen, ist's ein reißender Strom
Wenn sie mal lachen, stürzen Könige vom Thron
Und liegen da und winseln um Gnade
Daß das so selten passiert ist doch schade!
Es wird ein Lachen, das Unsre Herzen befreit
Sei's auch nur für kurze Zeit
Es wird ein Lachen, daß ihnen das Blut gerinnt
Es wird ein Lachen, das sie umbringt
Haha hahah hahah Hihi hihih hihih Hähä hähäh hähäh Hohohoh!

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